Kranke Mundhöhle - Risikofaktor für Allgemeinerkrankungen

Parodontitits

Parodontitis - im Volksmund "Parodontose" genannt - ist eine infektiöse Erkrankung des Zahnhalteapparates. Hauptkennzeichen sind Zahnfleischbluten und Zahnfleischrückgang. Sie ist eine der häufigsten Erkrankungen.

Wussten Sie, dass sich schlechte und kranke Zähne direkt auf Herz-Kreislauferkrankungen auswirken können?

Parodontitis ist eine Erkrankung mit Zerstörung des Zahnhalteapparates durch bakteriellen Zahnbelag. Auffälligste Kennzeichen sind Zahnfleischbluten und Zahnfleischrückgang. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass eine chronische Parodontitis allgemeinmedizinische Bedeutung hat. Da die Zähne wie jedes Organ an den Blutkreislauf angeschlossen sind, können sich die Bakterien und deren Abfallprodukte an anderen Organen ablagern und bestimmte Erkrankungen im ganzen Körper und deren Therapie beeinflussen. Die Immunabwehr wird geschwächt. Zu diesen Erkrankungen gehören insbesondere Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Lungenerkrankungen und die Frühgeburt bei Schwangeren. Deshalb sind Früherkennung und Behandlung sowie die Zusammenarbeit mit Hausarzt und Internist von entscheidender Bedeutung.

Wie können Sie Parodontitis vermeiden?

Die regelmäßige, häusliche Entfernung des bakteriellen Zahnbelags reduziert das Risiko an Erkrankungen des Zahnfleisches. Allerdings reicht das allein nicht aus. Durch die Zahnpflege zuhause werden nur ca. 60% des bakteriellen Zahnbelages entfernt. 40% bleiben an den Zähnen zurück. Das ist auch eine Hauptursache für Mundgeruch.

Das Einüben und die ständige Überprüfung eines auf den Patienten abgestimmten Mundhygienetrainingsprogramms ("SOLO-PROPHYLAXE") und die professionelle Zahnreinigung mit der gründlichen Entfernung der Bakterien aus den Zahnzwischenräumen in unserer Praxis sichert in hohem Maße die Zahngesundheit. Das trägt auch zu einem positiven Lebensgefühl bei.

Achten Sie also gut auf Ihre Zähne! Wir helfen Ihnen dabei